EUROLAB
Profilschärfung für europäische Arbeit beschlossen
Ergebnisse der Generalversammlung und Satzungsänderung
EUROLAB-aisbl hat im Rahmen der Generalversammlung am 17. April 2026 im bulgarischen Varna eine überarbeitete Satzung verabschiedet und damit den Weg frei gemacht für eine Profilschärfung seiner europäischen und internationalen Arbeit für Labore und andere Konformitätsbewertungsstellen. VUP-Geschäftsführer Anton Blöth, der als Vorsitzender des TCQA zugleich Mitglied des Vorstandes des europäischen Laborverbandes ist, nahm an der zweitägigen Veranstaltung teil.
Ziel der Neuausrichtung ist es, die europäische Qualitätsinfrastruktur nachhaltig zu stärken, die fachliche Expertise im Bereich der Konformitätsbewertung weiter auszubauen und die Interessen von Laboren sowie Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsstellen künftig noch umfassender zu vertreten, wie EUROLAB mitteilt.
Dies spiegelt sich in dem Anspruch wider, die bestehenden Strukturen nationaler Mitgliedsorganisationen besser und die Repräsentanz von Laboren sowie weiteren Konformitätsbewertungsstellen europaweit abzubilden. EUROLAB betont dabei: „Inspektion, Zertifizierung und benannte Stellen gehören ebenfalls zu unserem fachlichen Fokus. EUROLAB und seine Mitglieder sind Experten für Prüfungen und weitere Konformitätsbewertungsdienstleistungen.“
Ein zentrales Ergebnis der beschlossenen Satzungsänderung ist die Neuausrichtung der Mitgliedskategorien: EUROLAB wird gezielt Konformitätsbewertungsstellen aus sogenannten „White Countries“ die Mitgliedschaft ermöglichen – also Ländern, in denen bislang keine EUROLAB-Mitgliedsorganisationen existiert. Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit mit weiteren sektoralen Organisationen im Bereich der Labor- und Konformitätsbewertung intensiviert und deren Einbindung in die Verbandsarbeit gestärkt werden.
Im Zuge der Generalversammlung wurden außerdem neue Vorstandsmitglieder sowie mit Klaus Fuchs, Swiss Testing Labs / EUROLAB-CH, ein neuer Vizepräsident gewählt.
Link: Eurolab-Pressemeldung
Quelle: Eurolab-aisbl